etabliert einen relationalen Forschungsansatz zur Rekonstruktion historischer Wissenszusammenhänge.
Als gemeinwohlorientiertes Forschungsprojekt verbindet HISTONETICA historische Quellenkritik mit digitalen Analyseverfahren. Historische Quellen werden nicht isoliert erfasst, sondern systematisch verknüpft und kontextualisiert.
Auf dieser Grundlage werden historische Wissensprozesse über Zeit, Raum und Institutionen hinweg rekonstruierbar – einschließlich jener archivalischen Leerstellen, aus denen neue Forschungsfragen entstehen.
HISTONETICA ist ein unabhängiges Forschungsprojekt im Aufbau, das aus akademischer Forschung hervorgegangen ist und als eigenständige, langfristig angelegte Forschungsinfrastruktur weitergeführt wird.
Digitale Erfassung
Historische Quellen werden digital erfasst, um sie systematisch auswertbar zu machen. Ziel ist nicht die bloße Digitalisierung, sondern die Schaffung einer analytischen Grundlage für relationale Forschung. Jede Quelle wird als Teil eines größeren historischen Zusammenhangs verstanden.
Vernetzung von Daten
Historische Quellen stehen nie isoliert. HISTONETICA verknüpft Dokumente mit Akteur:innen, Orten, Institutionen und Begriffen. So werden historische Beziehungen nachvollziehbar und vergleichbar.
Relationale Forschung
HISTONETICA arbeitet nicht linear, sondern relational. Historische Prozesse werden als Gefüge von Beziehungen analysiert, in denen Wissen entsteht, zirkuliert und sich verändert. Forschung richtet sich damit auf Zusammenhänge, nicht auf Einzelobjekte.
Analyse historischer Prozesse
Digitale Analyseverfahren ermöglichen es, Muster, Verdichtungen und Brüche in historischen Daten sichtbar zu machen. Dadurch werden Dynamiken erkennbar, die in isolierten Quellen verborgen bleiben.
Wissensvermittlung
Historische Forschung entfaltet Wirkung, wenn sie nachvollziehbar bleibt. HISTONETICA macht Forschungsprozesse transparent und Ergebnisse zugänglich – für Wissenschaft, Archive und Öffentlichkeit.
Forschungsinfrastruktur
HISTONETICA versteht sich als methodische Forschungsinfrastruktur. Es stellt Werkzeuge, Datenstrukturen und Analyseumgebungen bereit, die langfristige, kooperative Forschung ermöglichen.